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Das erste und älteste Kaffeehaus Deutschlands ist das 1695 gegründete „Zum Arabischen Coffe Baum“. Es verdankt seinen Namen der steinernen Figur eines Türken, dem Amor eine Tasse Kaffee reicht. Diese ist ein Geschenk Augusts des Starken aus eben diesem Jahre – eine kurfürstliche Gnade, da ihm hier eine Tasse des Kaffees trefflich gemundet hatte. Es galt jahrzehntelang als feinstes Lokal der Stadt, in dem seit 1720 insbesondere auch die Leipziger Künstler verkehrten. |
Von SS 1824 bis WS 1824/25 beherrbergte es zum ersten Male unsere Corpskneipe und in den folgenden Jahrzehnten verkehrten wir fast ununterbrochen teils offiziell, teils inoffiziell in diesem Lokal. Ende des SS 1884 bot sich die Gelegenheit, den aus drei Räumen bestehenden ersten Stock zu mieten. Bis zum Erwerb unsers Corpshauses Karlstraße 7 im Jahre 1905 diente der „Coffe Baum“ nun als Corpskneipe. Walter Bloems Roman „Die Komödiantinnen“ zeichnet das damalige Leben hier fein nach. |
| Nach langjähriger Rekonstruktion ist der „Coffe Baum“ Anfang November 1998 wiedereröffnet worden. Der erste Stock erhielt sein um 1900, also zur Zeit unserer Unterkunft, typisches Aussehen mit den blau getäfelten Wänden zurück. Der Name des dort jetzt beheimateten Restaurants „Lusatia“, eine Photographie unserer damaligen Kneipe sowie eine Lithographie anläßlich unseres 100. Stiftungsfestes 1907 (eine damalige Dedikation), erinnern an unser Corps, als langjährigsten Mieter. |
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